Flüssiger Schreibstil und eine eigenständige Wendung des Best-Friend's-Sister-Tropes
Handlung bietet wenig genretypische Überraschungen
„"Fünfzehn Jahre habe ich diesen einen Kuss mit mir herumgetragen. Fünfzehn Jahre zu lange."“
Mit "Fateful Night with a Billionaire" setzt Katie McLane ihre erfolgreiche "Fateful Nights"-Reihe fort und bleibt dabei ihrem bewährten Rezept treu: verbotene Anziehung, eine gemeinsame Vergangenheit und ein Wiedersehen, das alles verändert. Piper Montgomery hat sich als DJ längst einen Namen gemacht und ihren Traum verwirklicht – doch seit einem Kuss an ihrem 18. Geburtstag trägt sie eine Sehnsucht in sich, die auch fünfzehn Jahre später nicht verblasst ist. Der Grund dafür: Kayden Ward, bester Freund ihres Bruders Brooks und damit für Piper eigentlich absolut tabu.
Was Piper lange nicht weiß: Der "Nerd" von früher ist inzwischen Milliardär und Gründer der KW Investment Management – doch selbst all sein Geld und sein Erfolg ändern nichts daran, dass für Kayden nur eine Frau wirklich zählt. Katie McLane spielt hier gekonnt mit dem Best-Friend's-Sister-Trope und garniert ihn mit Elementen aus Forbidden Love und Opposites Attract, was der Geschichte trotz vertrauter Zutaten eine eigene Note verleiht.
In deutschsprachigen Rezensionen wird genau diese Herangehensweise gelobt: Eine Leserin hebt hervor, wie interessant McLanes Wahl der Protagonisten sei – die Spannung zwischen den beiden ist zwar von Anfang an spürbar, doch der Weg dorthin verläuft überraschend eigenständig und wird nicht einfach nach Schema F abgespult. Eine andere Stimme beschreibt den Schreibstil als "unglaublich gut und flüssig" und gesteht, das Buch kaum aus der Hand gelegt zu haben. Diese Leichtigkeit im Erzählton wird in mehreren Rezensionen als eine der größten Stärken der gesamten Reihe genannt – man fällt regelrecht in die Geschichte hinein.
Wie bei den Vorgängerbänden der "Fateful Nights"-Reihe treffen auch hier ein waschechter Billionaire-Plot, jede Menge Chemie und eine gute Portion Drama um Familienloyalität aufeinander: Piper ist nicht nur Kaydens verbotene Liebe, sondern auch die Schwester seines besten Freundes – ein Umstand, der die emotionale Zerrissenheit beider Figuren über weite Strecken des Romans bestimmt. Fans der Reihe finden hier die vertraute Balance aus Spice, Herzschmerz und einem Hauch Wiedersehens-Nostalgie, die schon die vorherigen Bände ausgezeichnet hat.
Nicht jede Rezension ist uneingeschränkt euphorisch: Eine Stimme merkt an, die Handlung sei zwar solide und angenehm zu lesen, biete aber inhaltlich keine großen Überraschungen – eher "eine nette Geschichte zum Entspannen" als ein Buch, das die Genre-Grenzen neu auslotet. Wer aber genau das sucht – eine verlässliche, warmherzige Billionaire-Romance mit einer Prise verbotener Anziehung und einer waschechten Slow-Burn-Sehnsucht über anderthalb Jahrzehnte – bekommt mit "Fateful Night with a Billionaire" laut Amazon-Bewertungen von durchschnittlich 4,5 von 5 Sternen ein zuverlässig gutes Lesevergnügen.
Für alle, die bereits "Fateful Night with my Boss" oder "Fateful Night with the CEO" verschlungen haben, ist dieser vierte Band ein Pflichttermin – und auch als Einstieg in die Reihe funktioniert die Geschichte um Piper und Kayden dank ihrer in sich abgeschlossenen Handlung erstaunlich gut.
Familienkonflikte, explizite Szenen